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EU Beitritt Österreich: Der Wettbewerb wird intensiver

  • Der Euro
  • Das WIENGAS Logo in schwarz-weißer Ausführung.
  • Das WIENGAS Logo in der ultramarinblauen Ausführung.
  • Ein Plakat von Wienstrom aus dem Jahr 1998.

Am 01. Jänner 1995 trat Österreich der Europäischen Union und somit dem gemeinsamen Markt bei, der die Intensivierung des Wettbewerbes sowie die Liberalisierung und Privatisierung von staatlichen Metropolen zur Folge hatte. 1998 führte eine europaweite Marktöffnung zu einem Wandel der Energiewirtschaft und stellte die Versorgungsunternehmen sogleich vor neue Herausforderungen. Der Einfluss der öffentlichen Hand wurde vermindert und die Unternehmen mussten sich selbst am Markt behaupten. Ab 2001 konnten Kunden über die Wahl des Energieanbieters frei entscheiden. Viele private Anbieter drängten auf den Markt.

Für die österreichische Elektrizitätswirtschaft bedeuteten der EU-Beitritt und die damit verbundenen Veränderungen der Rahmenbedingungen eine Änderung ihrer wirtschaftlichen, strukturellen und rechtlichen Ordnung. Dass die Stromversorgung auf Grundlage des 2. Verstaatlichungsgesetzes bestimmten Unternehmen oblag, stellte nun einen Bruch mit dem EU Wettbewerbsrecht dar und die alten Strukturen mussten aufgehoben werden. Die Wiener Stadtwerke, welche in Wien und dem Umland seit 1949 als Monopolist agierten, wurden aus der Gemeindeverwaltung ausgegliedert und unter dem Namen „Wiener Stadtwerke Holding AG“ in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Diese wurde am 15. September 1999 ins Firmenbuch eingetragen und in die Teilunternehmen Wienstrom, Wiengas, Wiener Linien und Bestattung Wien aufgeteilt. Daraus resultierte die Entstehung des größten Energie- und Infrastrukturanbieters in Österreich.

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Energie