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Fertigstellung: Hundertwasser gestaltetet die Müllverbrennungsanlage Spittelau neu

  • Vergleichsbild der Spittelau. Vor und nach der Neugestaltung.
  • Wien Energie Fernwärme setzte damals mit dem gleichzeitig vollzogenen Einbau modernster Technologie zur Rauchgasreinigung auch neue Maßstäbe im Bereich Umweltschutz und Luftreinhaltung.
  • Friedensreich Hundertwassers Markenzeichen, die Haube, ziert auch die Müllverbrennungsanlage Spittelau.
  • Mit der Übergabe der von Friedensreich Hundertwasser architektonisch umgestalteten thermischen Abfallbehandlungsanlage Spittelau bekam Wien am 2. Dezember 1992 neben Riesenrad und Stephansdom ein neues Wahrzeichen.
  • Die Müllverbrennungsanlage Spittelau bei Nacht.
  • Ein Falkenpaar bewohnt den Turm der thermischen

1992 wurde die Müllverbrennungsanlage in der Spittelau nach einem Brand vollständig saniert und technisch erneuert. Die architektonische Gestaltung der Anlage Spittelau sollte zusätzlich das Image verbessern und der Künstler Friedensreich Hundertwasser wurde mit der Neugestaltung beauftragt. Ursprünglich war die Müllverbrennungsanlage ein reiner Zweckbau, der nach einem Brand im Jahr 1987 vollständig saniert und technisch erneuert wurde. Da die nötige technische Infrastruktur bereits vorhanden war und eine zentrale Lage bevorzugt wurde, entschied sich der damalige Bürgermeister Helmut Zilk für einen Wiederaufbau des Werkes in der Spittelau. Dazu lud er Friedensreich Hundertwasser ein, das Werk architektonisch zu gestalten.

Mit der Annahme des Auftrags forderte Hundertwasser, das Kraftwerk Spittelau zur modernsten und saubersten Müllverbrennungsanlage in Europa zu machen und setzte die Einführung eines Mülltrennungssystems für Haushalte in Wien durch. Hundertwasser sprach von dem Projekt als „Mahnmal für eine schönere, abfallfreie Zukunft“. Seit der 1992 realisierten Umgestaltung prägt das bunte Gebäude samt dem glänzenden Schlot mit der goldenen Kugel das Stadtbild Wiens.

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