zurück

Großbrand in der Müllverbrennungsanlage Spittelau

  • Die ausgbrannte MVA Spittelau im Jahr 1987.

Zu einer Katastrophe größeren Ausmaßes kam es am 15. Mai 1987: Ein Großbrand in der Müllverbrennungsanlage, hervorgerufen durch eine Explosion in der erst neu eingerichteten Rauchgaswaschanlage. Der Schaden betrug 500 Millionen Schilling.

Obwohl der Brand am Ende der Heizperiode stattfand sollte mit dem Wiederaufbau als baldigst begonnen werden, schon am nächsten Tag wurden die Aufräumarbeiten gestartet. Die beiden Müllkessel der Anlage waren nur leicht beschädigt, sie hätten nach acht bis zehn Wochen wieder in Betrieb genommen werden können, was aber wegen der fehlenden Rauchgaswaschanlage untersagt wurde.

Man fand auch den Auslöser des Brandes: „Die Ursache des Millionenbrandes in der Müllverbrennungsanlage ist geklärt: das Freuer wurde durch einen 1000-Watt-Halogenscheinwerfer ausgelöst, mit dem zwei Mechaniker während ihrer Kontrollarbeiten an der Rauchgaswäsche hantiert hatten.“ – Oberrat Mag. Hans Peter Franz vom Wiener Sicherheitsbüro.

Beitrag ist getagt als:
Energie