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Gründung der Heizbetriebe Wien

  • Das erste Logo der Heizbetriebe Wien mit dem stilisierten Hochkamin.
  • Das zweite Logo der Heizbetriebe Wien. Es stellt vier Radiatorrippen dar, die Wärme assoziieren sollen.

1969 wurden mit Beschluss des Gemeinderats die Wiener Heizbetriebe gegründet, bei welcher die Stadt Wien 100% der Gesellschaftsanteile übernahm. Ziel war es, die Fernwärmeversorgung Wiens auszubauen, die Müllverbrennungsanlage Spittelau zu betreiben, die Wärmeversorgung des neuen AKH zu übernehmen und die Beheizung aller neuen kommunalen Wohnhausbauten zu gewährleisten.

Bei der Übernahme der Heizwerke von der zuvor zuständigen Magistratsabteilung 32 war das Netz 27 km lang und konnte rund 13.000 Wohnungen und einige öffentliche Einrichtungen versorgen. 1989 betrug das Netz bereits eine Länge von mehr als 300 km und über 93.000 Wohnungen wurden versorgt sowie zahlreiche öffentliche Gebäude wie etwa das Rathaus, die Hofburg oder das Parlament.

Die Fernwärme Wien wurde 1995 den Wiener Stadtwerken hinzugefügt. 2012 war das Fernwärmenetz 1.200 km lang und das Heißwasser wurde von 18 Erzeugungsanlagen an elf Standtorten eingespeist. Der Anteil am Wärmemarkt lag bei rund 35 Prozent. Wien Energie plant jedoch, diesen bis 2020 auf einen Anteil von 50% zu steigern.

Generell tut sich in der Stadt Wien 1969 einiges. 1969 war auch der Baubeginn der Wiener Ubahn.

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