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Baustart der Müllverbrennungsanlage Spittelau

  • Die Baustelleneinfahrt der MVA Spittelau im Jahr 1969.
  • Die Baustelle der MVA Spittelau im Jahr 1969.

Der Schritt in Richtung Fernwärmesystem wurde in den 60er Jahren getan und im Jahr 1967 wurde mit dem Bau des Fernwärmewerkes Spittelau begonnen. Dieses sollte das AKH mit Wärme versorgen und gleichzeitig zur Entsorgung des Hausmülls dienen. Mit einem erwarteten Anstieg der Fernwärmeversorgung wurden bald Überlegungen zu einer Ausgliederung der Fernwärme aus der Stadtverwaltung getätigt. 1969 wurde mit Beschluss des Gemeinderats die Wiener Heizbetriebe gegründet, bei welcher die Stadt Wien 100% der Gesellschaftsanteile übernahm. Ziel war es, die Fernwärmeversorgung Wiens auszubauen, die Müllverbrennungsanlage Spittelau zu betreiben, die Wärmeversorgung des neuen AKH zu übernehmen und die Beheizung aller neuen kommunalen Wohnhausbauten zu gewährleisten. Mit dem Wachsen des Netzes ging 1979 in Simmering eine Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieb, 1989 eine im Gasturbinenkraftwerk Leopoldau. In Simmering half das neue Verfahren innerhalb von zehn Jahren rund 0,5 Millionen Tonnen Heizöl einzusparen.

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Energie