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Elektrizitätsgesellschaft: Steigerung der Energieerzeugung und Ausbau des Krafwerks Simmering

Nach der Phase der Zerstörung und des Wiederaufbaus konnten die Wiener Elektrizitätswerke die Abgabe von Strom gegen Ende des 20. Jahrhunderts auf den zehnfachen Wert von 1950 steigern. Der Trend der Elektrizitätsgesellschaft ging zur Steigerung der Energieerzeugung und dazu waren zahlreiche Investitionen, vor allem in Erzeugungs- und Verteilungssektor, notwendig. In Simmering entstanden so vier neue Blockkraftwerke, die in den Jahren zwischen 1962 und 1970 in Betrieb gingen. Die Blockkraftwerke 3 und 4 wurde noch auf eine Befeuerung mit Kohle, Öl und Erdgas ausgerichtet, während in den Blockkraftwerken 5 und 6 die Befeuerung der Kessel nur mehr durch Öl und Erdgas erfolgte. Zum Bezug des Öls wurde am Ende des Jahres 1966 eine Pipeline zwischen dem Kraftwerk Simmering und der Raffinerie der OMV in Schwechat errichtet. Um eine optimale Versorgung gewährleisten zu können, wurde im selben Jahr ein Vertrag mit der OMV abgeschlossen, der diese zu einer Lieferung von 75 Prozent des Jahresbedarfs der E-Werke verpflichtete. Mit dem Ausbau des letzten Blockkraftwerkes war der Vollausbau in Simmering abgeschlossen und mit einer Engpassleistung von 510 Megawatt wurde Simmering zum größten kalorischen Kraftwerk seiner Zeit in Österreich.

 

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Energie