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Verstaatlichung der Elektrizitätswirtschaft

Am 26. März 1947 wurde das 2. Verstaatlichungsgesetz (BGBI. 81/1947) beschlossen, welches die Stellung der Landes-Elektrizitätsgesellschaften regelte und den städtischen Werken den Status einer „Landesgesellschaft für das Bundesland Wien“ brachte.

Im Zuge der Verstaatlichung der Elektrizitätswirtschaft waren Landesgesellschaften für jedes Bundesland sowie Sondergesellschaften für überregionale Großkraftwerke vorgesehen. Die Verbundungsgesellschaft fungiert als Dachorganisation.

Hintergrund des Gesetzes war freilich ein anderer, denn in erster Linie wollte die Regierung die Vermögenswerte der österreichischen Elektrizitätswirtschaft vor den Besatzungsmächten schützen. Das erste Verstaatlichungsgesetz wurde im Juli 1946 erlassen und bewirke unter anderem die Verstaatlichung des größten Teiles der Kohlenbergbauunternehmen in Österreich und der Einbringung dieser in die gemeinsame Dachgesellschaft der „Kohleholding“.

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Energie